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Peter Royen (* 28. Mai 1923 in Amsterdam, Niederlande; † 18. Juni 2013 in Düsseldorf)

Peter Royen kam 1946 von Amsterdam nach Düsseldorf, um bei seinem künstlerischen Vorbild Otto Pankok, der im selben Jahr als Professor an die Kunstakademie berufen worden war, zu studieren. Für einen Niederländer war es so kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs eine unerhörte Entscheidung in Deutschland leben und arbeiten zu wollen, doch die Bewunderung für den während des Nationalsozialismus mit Berufsverbot belegten Pankok ließ ihn diesen Schritt unternehmen. Besonders bewunderte der junge Künstler Pankoks Unbeirrbarkeit, Gradlinigkeit und Stärke im künstlerischen Ausdruck. An der Kunstakademie Düsseldorf lernte Peter Royen den damals Bildhauerei studierenden, späteren Literaturnobelpreisträger Günther Grass kennen. Freundschaften mit weiteren bekannten Autoren wie Heinrich Böll und Peter Handke folgten in den Jahren darauf. Wegweisend in zweierlei Hinsicht war die Begegnung mit dem Bildhauer und Maler Shinkichi Tajiri. Zum einen brachte er Royen mit Museumsleitern in den Niederlanden in Kontakt, was in ersten Ankäufen durch öffentliche Sammlungen mündete. Zum anderen führte diese Hilfe von Tajiri bei ihm zu einem lebenslangen Interesse an gesellschafts- und kulturpolitischer Arbeit. Ab 1948 arbeite Peter Royen in den verschiedensten Gremien und Vereinigungen mit, so im Bundesverband Bildender Künstler, dem Düsseldorfer Künstlerverein „Malkasten“ und der Gruppe 53. Im Laufe der Jahre wurde er zu einem engagierten und energischen Unterstützer junger Künstler und vertrat gegenüber Politik und Gesellschaft leidenschaftlich künstlerrelevante Themen, wie bezahlbare Atelierräume oder Künstlerförderung. Als Ehrung für sein herausragendes künstlerisches Schaffen und sein lebenslanges Engagement für Künstler wurde ihm kurz vor seinem Tod der „Kunstpreis der Künstler“ verliehen und es wurden seine Werken in der „Großen Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2013“ präsentiert. Peter Royen war, neben vielen weiteren Ehrungen im Laufe seines Lebens, Träger des Bundesverdienstkreuzes. Seine Werke finden sich heute in vielen bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen, so zum Beispiel im Stedelijk Museum Amsterdam und der Kunstsammlung von Königin Beatrix. Am 18. Juni 2013, kurz nach seinem 90. Geburtstag ist Peter Royen verstorben .

Zu Beginn seiner Laufbahn sind die Holzschnitte von Peter Royen stark der gegenständlichen Darstellungswelt seines Lehrers Otto Pankok entlehnt. Gleichzeitig beginnt er jedoch mit seiner Malerei die Abstraktion und die gestalterischen Möglichkeiten der Farbe zu erkunden. Lebenslanges Kennzeichen seiner Werke sind immer wiederkehrende Variationen seiner „Lieblingsnichtfarbe“ Weiß. Diese wurde von Ihm mittels Schichtungen bearbeitet, in Kontrast zu weiteren Farben gestellt und deren Oberfläche in mannigfaltiger Art strukturiert und durchbrochen. In einem Gespräch erklärte er einmal, dass viele seiner Arbeiten weniger abstrakt, sondern stark von der Landschaft seiner niederländischen Heimat beeinflusst seien, gleich dem Blick aus der Vogelperspektive auf Felder, Wege und Gräben.

Peter Royen kam 1946 von Amsterdam nach Düsseldorf, um bei seinem künstlerischen Vorbild Otto Pankok, der im selben Jahr als Professor an die Kunstakademie berufen worden war, zu studieren. Für... mehr erfahren »
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Peter Royen (* 28. Mai 1923 in Amsterdam, Niederlande; † 18. Juni 2013 in Düsseldorf)

Peter Royen kam 1946 von Amsterdam nach Düsseldorf, um bei seinem künstlerischen Vorbild Otto Pankok, der im selben Jahr als Professor an die Kunstakademie berufen worden war, zu studieren. Für einen Niederländer war es so kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs eine unerhörte Entscheidung in Deutschland leben und arbeiten zu wollen, doch die Bewunderung für den während des Nationalsozialismus mit Berufsverbot belegten Pankok ließ ihn diesen Schritt unternehmen. Besonders bewunderte der junge Künstler Pankoks Unbeirrbarkeit, Gradlinigkeit und Stärke im künstlerischen Ausdruck. An der Kunstakademie Düsseldorf lernte Peter Royen den damals Bildhauerei studierenden, späteren Literaturnobelpreisträger Günther Grass kennen. Freundschaften mit weiteren bekannten Autoren wie Heinrich Böll und Peter Handke folgten in den Jahren darauf. Wegweisend in zweierlei Hinsicht war die Begegnung mit dem Bildhauer und Maler Shinkichi Tajiri. Zum einen brachte er Royen mit Museumsleitern in den Niederlanden in Kontakt, was in ersten Ankäufen durch öffentliche Sammlungen mündete. Zum anderen führte diese Hilfe von Tajiri bei ihm zu einem lebenslangen Interesse an gesellschafts- und kulturpolitischer Arbeit. Ab 1948 arbeite Peter Royen in den verschiedensten Gremien und Vereinigungen mit, so im Bundesverband Bildender Künstler, dem Düsseldorfer Künstlerverein „Malkasten“ und der Gruppe 53. Im Laufe der Jahre wurde er zu einem engagierten und energischen Unterstützer junger Künstler und vertrat gegenüber Politik und Gesellschaft leidenschaftlich künstlerrelevante Themen, wie bezahlbare Atelierräume oder Künstlerförderung. Als Ehrung für sein herausragendes künstlerisches Schaffen und sein lebenslanges Engagement für Künstler wurde ihm kurz vor seinem Tod der „Kunstpreis der Künstler“ verliehen und es wurden seine Werken in der „Großen Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2013“ präsentiert. Peter Royen war, neben vielen weiteren Ehrungen im Laufe seines Lebens, Träger des Bundesverdienstkreuzes. Seine Werke finden sich heute in vielen bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen, so zum Beispiel im Stedelijk Museum Amsterdam und der Kunstsammlung von Königin Beatrix. Am 18. Juni 2013, kurz nach seinem 90. Geburtstag ist Peter Royen verstorben .

Zu Beginn seiner Laufbahn sind die Holzschnitte von Peter Royen stark der gegenständlichen Darstellungswelt seines Lehrers Otto Pankok entlehnt. Gleichzeitig beginnt er jedoch mit seiner Malerei die Abstraktion und die gestalterischen Möglichkeiten der Farbe zu erkunden. Lebenslanges Kennzeichen seiner Werke sind immer wiederkehrende Variationen seiner „Lieblingsnichtfarbe“ Weiß. Diese wurde von Ihm mittels Schichtungen bearbeitet, in Kontrast zu weiteren Farben gestellt und deren Oberfläche in mannigfaltiger Art strukturiert und durchbrochen. In einem Gespräch erklärte er einmal, dass viele seiner Arbeiten weniger abstrakt, sondern stark von der Landschaft seiner niederländischen Heimat beeinflusst seien, gleich dem Blick aus der Vogelperspektive auf Felder, Wege und Gräben.

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